Mitgliederversammlung lobt Arbeit des SJB-Vorstandes
Mitgliederversammlung des SJB am 12.10.2020

Mitgliederversammlung lobt Arbeit des SJB-Vorstandes

Zweieinhalb Jahre sind nun vergangen seit der chaotischen Mitgliederversammlung im April 2018, in der die Mitgliederversammlung dem Präsidium das Vertrauen entzog, der Verband ein halbes Jahr um sein Weiterbestehen kämpfte und sich der Vorstand neu aufstellen musste.

Die zweieinhalb Jahre Arbeit tragen erste Früchte. Die Liquidität ist wieder sichergestellt und der Verband steht aktuell wirtschaftlich besser da als je zuvor in seiner Verbandsgeschichte. Der Saarländische Judo-Bund e.V. ist wieder mit positiven Beiträgen in der Öffentlichkeit wahrnehmbar und dem kontinuierlichen Mitgliederschwund hat Prösident Stefan Mautes den Kampf angesagt. Er hat - nachdem sich die Mitglieder von ehemals knapp 6.000 auf rund 1.500 reduziert haben - als erstes Zwischenziel für nächstes Jahr die Marke von mindestens 2.000 Mitgliedern ausgerufen. Dieses in der Coronazeit ambitionierte Ziel soll durch das Zurückgewinnen von Sportarten in den Judovereinen und das Aufnehmen weiterer Kampfsportarten erreicht werden.

Vize-Präsident Michael Paulus kann seine engagierte Arbeit mit dem Ergebnis des renovierten Dojos und der genehmigten neuen Judomatte an der Hermann-Neuberger-Sportschule krönen. Auch die geplante Anschaffung neuer Trainingsanzüge für den Landeskader soll bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Für das Jahr 2021 will sich der SJB-Vorstand mit einer neuen Plattform den Herausforderungen stellen, die mit der Umstrukturierung des Landessportverbandes einhergehen. Diese soll als zentrale Datenbasis dienen, die Kommunikation und Zusammenarbeit des Vorstandes und der Vereine ermöglichen und alle Termine und Aufgaben koordinieren. Weiterhin ist für das Jahr 2021 eine Qualifizierungsoffensive geplant. Die neu gewählte Lehrreferentin Rabea Selzer vom JC Ford Saarlouis wird in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und externen Referenten diese Offensive vorantreiben. Hierzu wurde u.a. eine Online-Umfrage an die Vereine versendet, die von möglichst vielen saarländischen Judoka beantwortet werden soll, um den Bedarf und die verfolgten Ziele der Mitgliedsvereine in Erfahrung zu bringen und entsprechend bedienen zu können. Die dritte große Aufgabe, die sich der Vorstand gegeben hat, ist ein Bonussystem für engagierte Vereine aufzubauen, welches interessante Geldpreise generieren soll. Diese Idee ist schon etwas älter und soll nun bis Jahresende auf den Weg gebracht werden.